Ihr Ratgeber für Bauspartarife
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Welche Arten von Bauspartarifen gibt es

Grundsätzlich stehen dem Bausparer folgende Tarifarten zur Verfügung:

 

Standard-Tarif: Dieser Tarif ist für eine mittelfristige Finanzierung eines Wohnungseigentums ausgelegt. Die Gesamtdauer des regulären Ablaufs liegt in diesem Fall bei circa 20 Jahre, wobei 8 Jahre für die Ansparzeit[1] und 12 Jahre für die Rückzahlungszeit[2] vorgesehen sind.

 

Schnelltarif: Dieser Tarif ist eher für kurzfristige Baufinanzierungen ausgelegt. Die gesamte Vertragsdauer ist im Gegensatz zum „Standard-Tarif“ kürzer: es wird also schneller angespart, die vereinbarte Sparsumme schneller ausgezahlt, aber auch schneller zurückgezahlt. Dieser Tarif eignet sich aufgrund der hohen Spar- und Rückzahlungsleistungen für kleine Bausparsummen vorgesehen zum Beispiel für die Modernisierung oder Renovierung eines Wohnungseigentums.

 

Langzeittarif: Dieser Tarif ist für die Anlage von vermögenswirksamen Leistungen ausgelegt. Ein bekanntes Beispiel hierfür sind die so genannten „Renditebauspartarife“. Der Sparer profitiert hiermit von einer hohen Verzinsung (in manchen Fällen bis zu 4% jährlich) seines Guthabens in der Regel durch Bonusauszahlungen und gegebenenfalls zusätzliche Prämien. Der Grund hierfür ist, dass der Darlehensanteil (Hypothek) vom Sparer nicht in Anspruch genommen wird und die Sparbeträge nach 7 bis 8 Jahren fällig und ausbezahlt werden.

 

Optionstarif: Dieser Tarif ist für eine hohe Flexibilität des vereinbarten Vertrags ausgelegt. Während der gesamten Vertragslaufzeit können Zins-, Spar- und Rückzahlungsbedingungen zwischen Sparer und Bausparkasse neu verhandelt werden.

 

[1] Laufzeit für die Einzahlung der Sparbeträge (i.d.R 40% der gesamten Sparsumme)

[2] Laufzeit für die Rückzahlung der Hypothek (i.d.R 60% der gesamten Sparsumme)

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© Zolana Nsakala